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Dr. Martin Andreas Stiftung – Ärzte für Kinder in Not |
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| DAS KONZEPT | CHIRURGISCHE EINGRIFFE Immer wieder werden die Ärzte bei ihren Einsätzen in Entwicklungsländern mit schweren Fehlbildungen und Verletzungen wie Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalten oder Verbrennungen konfrontiert. Spezialisierte Chirurgen-Teams operieren während ihres Urlaubs unentgeltlich Kinder, die sonst niemals Aussicht auf eine adäquate Behandlung hätten. Ein Schwerpunkt der Stiftung ist die Organisation und Finanzierung solcher OP-Camps. Die Kosten für die benötigten Medikamente, OP-Materialien und medizinischen Geräte werden übernommen, ebenso für den Transport der Teams vor Ort und die Bereitstellung der nötigen Infrastruktur wie Strom- und Wasserversorgung. Trotz einfachster Rahmenbedingungen wird bei diesen Einsätzen größter Wert auf eine hochwertige fachärztliche Versorgung gelegt, die westlichen Standards in nichts nachsteht. Von zentraler Bedeutung ist auch eine umfassende Nachsorge und Pflege der operierten Kinder. Nur so kann ein nachhaltiges Ergebnis erzielt werden, das den Kindern nach deren Genesung die Chance auf ein menschenwürdiges, normales Leben eröffnet. Schon 50 bis 300 Euro reichen aus, um einem Kind durch eine Operation zu helfen. Durch die Aus- und Weiterbildung von einheimischen Ärzten wird zudem die wichtige Hilfe zur Selbsthilfe realisiert. TEJ BAHADUR: Der Junge lebt in einem kleinen Dorf im Himalaya. Beim Hüten der Ziegen wurde er von einem Bären angegriffen, seine gesamte Kopfhaut wurde von der Bärentatze abgerissen. Als Tej zu den Ärzten ins Operationscamp kam, war die Wunde massiv infiziert und die lebensbedrohliche Infektion drohte auf den Knochen überzugehen. Die Ärzte reinigten die großflächige Verletzung unter Vollnarkose und führten in weiteren OP‘s Hautverpflanzungen durch. Tej hat überlebt, die Wunde ist vollständig verheilt. SUNITA: Das Mädchen hatte schon seit ihrer frühen Kindheit einen Tumor an der Unterlippe. Er wuchs stetig, aber den Eltern fehlte das Geld für eine Behandlung. So wurde Sunitas Gesicht durch den immer größer werdenden Tumor allmählich entstellt. Ihr Vater machte sich mit ihr auf den Weg in die Stadt, und die Ärzte des Operationscamps konnten den schwierigen Eingriff erfolgreich durchführen. Nach der Wundheilung konnte Sunita mit ihrem überglücklichen Vater den Heimweg antreten. |
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